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Warum Feministen Tierrechtler sein sollten

4. Januar 2010

Und alle anderen auch.

Arrgghh

Einige Menschen reagieren sehr ungläubig, wenn man ihren Speziesismus mit Sexismus oder Rassismus in Verbindung bringt, dabei kann man den Speziesismus im Grunde als die grundlegende Form der Unterdrückung bezeichnen: Wer eine Gruppe von Menschen abwerten will, stellt sie auf die Stufe von Tieren um sie anschließend ebenso behandeln zu können, wie es in unserem Umgang mit nichtmenschlichen Tieren als selbstverständlich gilt.

Das Bemerkenswerte ist jetzt, dass die Leute nicht auf die Idee kommen dieses Selbstverständnis, die Wurzel aller Ismen zu hinterfragen, sondern eher umso stärker bemüht sind die Grenze zwischen Mensch und Tier zu ziehen, was sich zum Beispiel in der Holocaust-Vergleichsdebatte zeigt. Dass diese Bemühungen zum Scheitern verurteilt sind ist dabei auch klar, da die vorhandenen Unterschiede keine moralische Relevanz besitzen, die Argumentation immer inkonsistent und das eigentliche Problem also unberührt bleibt und wir uns nur einen Haufen Denkverbote einhandeln.

Die Frau isst kein Fleisch - sie ist Fleisch

Manche haben das erkannt und schließen zum Beispiel: „For as long as my skin is Black i will be a devoted anti-speciesist„:

To construct the worth of a being by their humanness is an embrace of a world where white patriarchy is the standard. Humanness is so connected to able-bodiedness, whiteness, maleness, cisness, straightness, because these were the people who got to decide who got to count, and when they got to count as human.

Es gibt auch schon einen Namen für meinereins: Ökofeminist. Sehr schön, schreibe ich gleich unter Ökoterrorist, macht sich bestimmt gut im Lebenslauf.

2 Kommentare
  1. Hahahaha, Ökoterrorist.

    Veganer sind sie ökoterroristische Nazisekte:-)

    Dieses Blog kannte ich noch nicht, habe ich auch gleich mal meinem Liebsten mitgeteilt, der ja „der“ schwarze Veganer in Deutschland ist:-)). Mir ist jedenfalls kein anderer bekannt.

  2. Da befindet er sich aber in guter Gesellschaft. Ich habe gestern erst gelesen, dass Coretta Scott King vor ihrem Tod vegan gelebt hat und einer ihrer Söhne wohl ebenfalls vegan lebt.

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