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Darwinian Feminism

30. Juli 2009

Nach dem Lesen dieses Textes von Peter Singer über einen „Darwinian Left“ kam mir der Gedanke, dass man ebenso einen „Darwinian Feminism“ etablieren könnte, einen Feminismus der sich für die Interessen der Frauen einsetzt ohne den ideologischen Ballast, der der Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnisse und schlussendlich auch der Verbesserung der Situation der Frauen im Wege steht, einen Feminismus, der die Unterschiede der Geschlechter anerkennt ohne den Status Quo zu zementieren.

Ein lesenswertes Buch zu dem Thema wäre Das Geschlechter-Paradox von Susan Pinker, hier kann man auch ein Interview mit ihr lesen, daraus:

Die [Unternehmen] müssen endlich umdenken. Die meisten agieren wie ein Männerclub, der nach Jahrhunderten auch für Frauen geöffnet wird. Aber dann gibt es nur ein einziges Menü: Steak. Die Frauen sagen: Wie? Ist das alles? Und die Männer antworten: Das ist das, was alle immer gewollt haben. Wenn ihr was anderes möchtet, dann müsst ihr gehen. Und das tun die Frauen auch: Sie gehen.

Ich fange jetzt auch gleich damit an mich nicht mehr dafür zu schämen, dass ich mich von Anfang an gegen technische Physik entschieden habe und die relativ hohe Frauenquote in Biophysik durch meine Anwesenheit erhöht habe, versprochen.

From → Feminismus

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